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Umbach: Wir wollten zeigen, wir sind bereit mehr zu helfen

Am Dienstag lehnte der Kreistag den Antrag der Linken Fraktion, den Landkreis zum Sicheren Hafen zu erklären mit Stimmen der CDU und AfD ab. "Wir wollten ein Zeichen setzen und der Bundesregierung sagen, wenn Menschen in Not sind, sind wir hier unten bereit mehr zu helfen. Wie hier in diesem Haus daher argumentiert wird, wenn es darum geht, Menschen in Not zu helfen, schockiert mich zutiefst und macht mich sehr betroffen", erklärt Heike Umbach, Vorsitzende der Linken Kreistagsfraktion, in einer aktuellen Pressemitteilung.

"Und ich finde es sehr schade, dass gerade eine Partei, die das Wort 'christlich' in ihrem Namen hat, vergessen hat, dass es einer aus ihren eigenen Reihen war, der sagte: 'Liebe deinen Nächsten wie dich selbst'. Wir stehen kurz vor Weihnachten und ich bin fast sprachlos wie man da Ausreden findet, warum wir nicht helfen wollen", kritisiert Umbach die CDU-Fraktion.

"Mit der Teilnahme von immer mehr Kommunen steigt der Druck auf die Bundesregierung. Natürlich ist es ein symbolischer Beschluss, aber wir müssen diesen Druck auf die Bundesregierung hoch halten, sich dafür einzusetzen, Fluchtursachen zu bekämpfen und trotzdem jetzt auch den notleidenden Menschen zu helfen. Allein in den letzten vier Jahren ertranken 20.000 Menschen nur im Mittelmeer, weil sie fliehen mussten. Dabei können wir nicht länger zusehen", pflichtet ihr Carolin Roth, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Sozialausschuss, bei.

"In den griechischen Lagern für Geflüchtete herrschen katastrophale Bedingungen und der Winter klopft nicht nur an die Tür, er hat sie bereits aufgestoßen. Eine solidarische Migrationspolitik sollte von den Kommunen vor Ort ausgehen", fordert die Sozialpolitikerin.

 


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