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Mitteldorf wird Präsidentin

Zum gestrigen Wahltag trafen sich fast 100 Delegierte der Thüringer Chorszene im Festsaal des Fürstenhauses der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar zum alle vier Jahre stattfindenden Verbandstag, der ordentlichen Mitgliederversammlung des größten Laienmusikverbandes Thüringen. Auch Katja Mitteldorf war zugegen...

Auf der Tagesordnung stand die Neuwahl des Präsidiums sowie Satzungsneufassung und die Anpassung des GEMA-Pauschalbeitrages der Mitglieder. Als besonderen Gastredner konnte die Versammlung den ehemaligen Bundespräsidenten und jetzigen Präsidenten des Deutschen Chorverbandes, Herrn Christian Wulff, begrüßen. Mit feierlichen und motivierenden Worten unterstrich er die Bedeutung der Laienmusik und insbesondere des gemeinsamen Musizierens in der Chorgemeinschaft für die gesellschaftliche Zukunft unseres Landes.

Als weitere Ehrengäste konnten das Präsidium und die Mitglieder Herrn Prof. Eckart Lange, Präsident des Landesmusikrates Thüringen, sowie die kulturpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Franktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Frau Katja Mitteldorf, begrüßen. Sie kandidierte als neue Präsidentin des Chorverbandes Thüringen und wurde mit überragender Mehrheit gewählt. Damit löst sie Herrn Klaus Kubelka nach sechsjähriger Amtszeit ab, welcher in das Amt des Vizepräsidenten wechselte.

Als zweiter Vizepräsident wurde Herr Maximilian Lörzer, Chorleiter des Psycho-Chores der FSU Jena, ins Amt gewählt. Nach langjährigem Engagement verabschiedete sich das Präsidium damit von Herrn Klaus-Peter Wienck. Das neue Präsidium komplettieren Herr Steffen Lupprian als bewährter Schatzmeister sowie Herr Prof. André Schmidt als wiedergewählter, langjähriger Verbandschorleiter. Als seine Stellvertreter werden künftig Herr Wolfgang Steudel und Herr Ulf Prieß fungieren. Die Chorjugend im Chorverband Thüringen wird durch ihren Vorsitzenden, Herrn David Weigel sowie einen weiteren Beisitzer vertreten.

Das neue Präsidium möchte die kommenden vier Jahre Amtszeit für den Ausbau der musikalischen Projekte und Weiterbildungen nutzen sowie die Sichtbarkeit des Verbandes in der gesellschaftlichen und politischen Öffentlichkeit stärken. Für einen musikalischen Rahmen sorgten der Kammerchor der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar unter der Leitung von Prof. Jürgen Puschbeck, der Psycho-Chor des FSU Jena sowie die anwesenden Delegierten selbst mit einem sommerlichen Kanon.

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