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Links wirkt: Satzung für mehr Mitbestimmungsrechte junger Menschen beschlossen

In seiner Sitzung am Dienstag hat der Kreistag Nordhausen mehrheitlich die Satzung für mehr Mitbestimmungsrechte des Kinder- und Jugendparlaments verabschiedet. "Ich bin glücklich, dass wir diesen riesigen Schritt nach vorn in der Beteiligung junger Menschen endlich getan haben. Es war ein sehr langer Weg, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen", erklärt Alexander Scharff, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE.im Kreistag Nordhausen, in einer aktuellen Pressemitteilung. "Im Jugendhilfeausschuss haben wir dem Kinder- und Jugendparlament bereits vor Jahren ermöglicht über ein Rederecht aktiv an den Sitzungen teilzunehmen. Nun zieht der Kreistag auf unseren Antrag hin nach. Das zeigt auch, dass linke Politik wirkt", so der Jugendhilfeausschussvorsitzende weiter.

"Rederechte, Selbstbestimmungsrechte, die Möglichkeit eigene Themen auf die Tagesordnung setzen zu lassen und mit Hilfe des Jugendhilfeausschusses auch Anträge einbringen zu können - die vorliegende Satzung ist umfangreich und man sieht, dass sie die Handschrift des Kinder- und Jugendparlaments trägt. Die Beteiligung dieses Gremiums war uns besonders wichtig und wurde von den Mitarbeiter:innen des Jugendamtes zu unserer vollsten Zufriedenheit umgesetzt, dafür gilt ihnen unser ausdrücklicher Dank", ergänzt Tim Rosenstock, Mitglied der LINKEn Kreistagsfraktion. 

"Junge Menschen sind die Expert:innen ihrer Lebensrealität und Bedürfnisse. Wir müssen sie daher mit einbeziehen, wenn es darum geht den Landkreis, in dem sie auch zukünftig leben sollen, zu gestalten. Mit diesem Beschluss ist uns ein großer Schritt in die richtige Richtung gelungen", befinden die beiden Kreistagsmitglieder abschließend.


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