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DIE LINKE. Nordhausen begrüßt Adams Plan für Landesaufnahmeprogramm

„Die aktuelle Lage in Afghanistan ist weder neu, noch war sie entgegen einschlägiger Behauptungen unvorhersehbar, wie aus einem Artikel der NYT vom 17. August hervorgeht. Eine erneute Machtübernahme der radikal islamistischen Taliban zeichnete sich bereits vor Monaten ab. Welch schlimmen Folgen dies haben würde, konnte man bereits in den Jahren 1996-2001 beobachten. Die Missachtung grundlegender Menschen- und Frauenrechte und die Verfolgung aus politischen, ideologischen und religiösen Gründen war absehbar, erklärt Martin Heucke, Kreisvorsitzender der Nordhäuser Linken.

„Es ist daher überlebensnotwendig, schutzbedürftigen Personen aus Afghanistan einen schnellen und sicheren Weg nach Deutschland zu ermöglichen! Ein Landesaufnahmeprogramm, wie es in Thüringen bereits seit 2013 für syrische Geflüchtete besteht, kann auch in der jetzigen Situation ein Baustein sein, um den Familien verfolgter Personen Schutz zu garantieren. Darüber hinaus ist eine rechtliche Neubewertung der 8000 in Thüringen lebenden Afghanen und eine Bewältigung des Bearbeitungsstaus bei den Anträgen auf Familiennachzug notwendig. Deutschland muss seiner Verantwortung für die rund 7000 Ortskräfte und deren Familien dringend nachkommen“, so Heucke weiter.

Thüringens Migrationsminister Dirk Adams hatte sich bereits vor rund vier Wochen in einem Brief an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) gewandt und um eine umgehende Aufnahme der Ortshelfer und deren Familien gebeten. „Es ist unverständlich, dass daraufhin so wenig geschehen ist und Menschenleben gefährdet werden“, kritisierte Adams. „Wir als Linke fordern daher die Verantwortlichen auf, schnell und entschlossen zu handeln, denn in dieser Situation kostet ungenutzt verstrichene Zeit Menschenleben. Äußerungen, die nahelegen, es sei in Ordnung, wenn zivile Bevölkerung nun einer Terrororganisation und Marter ausgesetzt sei, da die afghanische Armee nicht gekämpft habe, wie sie der Nordhäuser Landrat, Matthias Jendricke auf sozialen Plattformen tätigt, sind Ausdruck einer menschenverachtenden Haltung, die ihn für seinen Job disqualifiziert.“, fügt der LINKE Kreisvorsitzende abschließend hinzu.


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