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Dehmelt: Rederecht nur ein erster Schritt

In seiner Sitzung am vergangenen Dienstag beschloss der Jugendhilfeausschuss den Mitgliedern des Kinder- und Jugendparlamentes ein dauerhaftes Rederecht einzuräumen. "Wir begrüßen diese Entscheidung des Jugendhilfeausschusses sehr, den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Damit ist ein überfälliger erster Schritt hin zu mehr Partizipation des Kinder- und Jugendparlamentes getan, das nun aktiv auf die Geschehnisse im Kreistag Einfluss nehmen kann", erklärt Martin Dehmelt, jugendpolitischer Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE.Nordhausen, in einer aktuellen Pressemitteilung.

"Die Einführung des Kinder- und Jugendparlamentes war eines unserer Herzensprojekte. Nun müssen wir auch daran arbeiten, den jungen Menschen echte Mitbestimmungsrechte zu verleihen. Das Rederecht im Jugendhilfeausschuss war ein erster Schritt, darf jedoch bei weitem nicht der letzte gewesen sein", ergänzt Alexander Scharff, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses. "Wie wichtig das Kinder- und Jugendparlament ist, hat es bereits in der Vergangenheit gezeigt. Letztlich ist es nicht nur für die Förderung verschiedener Projekte mit jungen Menschen verantwortlich, sondern auch die Thematik der Schüler*innenbeförderung hätte es ohne das Engagement der jungen Menschen nicht in den Kreistag geschafft, und nur deswegen kam es diesbezüglich zu erheblichen Verbesserungen. Das unterstreicht für uns einmal mehr die Notwendigkeit jungen Menschen eine Stimme zu geben", führt Tim Rosenstock, Mitglied des Jugendhilfeausschusses, weiter aus.

"Perspektivisch müssen wir es hinbekommen, dass das KiJuPala auch im Kreistag Rede-, Anhörungs- und Antragsrecht erhält. Es gibt bereits einige Jugendparlamente in Thüringen, die uns vormachen, wie es funktionieren kann. Auch die Einführung eines Jugendchecks, der die Auswirkung von Beschlüssen auf die Lebensrealität von 12 bis 27-Jährigen verdeutlicht, muss diskutiert werden", fordern die drei linken Politiker abschließend.